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Green Life: Was darf ich eigentlich noch kaufen?

 

neue Woche, neuer Start. Nach dem Rückschlag gestern mit leichten Auswirkungen auch heute noch will ich doch versuchen diese Woche wieder weiter zu kommen.


Kochplan für diese Woche habe ich zum Glück schon gestern morgen gemacht.


  • Montag: Möhren + Kartoffeln durcheinander

  • Dienstag: Milchreis

  • Mittwoch: Dampfnudeln mit Vanillesoße

  • Donnerstag: Nudeln mit Tomatensoße

  • Freitag: Kochfrei

  • Samstag: Kochfrei

  • Sonntag: Rahmporree + Kartoffeln + Vollkornbratlinge + Eis


Und wie immer nach dem Wochenende ist der Kühlschrank leer und das heißt: Einkaufen gehen.


Und da fängt das Problem an. Was darf ich eigentlich noch kaufen? Wenn man alle Aspekte des Green Life berücksichtigen will bleibt so gut wie nichts mehr übrig und man selbst ist völlig verwirrt.


Man sollte:


  • Bio-Produkte kaufen

  • Saisonal und Regional kaufen

  • Plastikverpackungen vermeiden

  • Nicht selber hunderte von Kilometern mit dem Auto zum einkaufen fahren

  • etc.


Ist hier bei mir in der Gegend so gut wie unmöglich. Der letzte Bio-Hofladen hat hier schon vor vier Jahren oder so zu gemacht. Es gibt noch 3 kleine Bio-Läden hier in der Stadt und einer davon liegt auch in zumutbarer Nähe, aber die gehören zu den größeren Bio-Ketten. Dort bekommt man zwar z.B. Bio-Gemüse und Obst, und diese ohne Plastikverpackung (anders als beim Discounter) aber halt nicht aus dieser Region. Netto bietet viel Gemüse oder Obst aus der Region an, aber halt nicht in Bio-Qualität.


Und die anderen Nahrungsmittel? Was mich in letzter Zeit immer wieder irritiert hat wenn man sich die Bio-Nahrungsmittel anschaut ist, dass die meisten Anbieter von Bio-Produkten dazu übergegangen sind grundsätzlich alles in Plastik zu packen. Selbst Nahrungsmittel die man in konventioneller Qualität in Papp- oder Papierverpackungen bekommt. Versucht nur mal Zucker oder Reis zu kaufen. Netto hatte bis vor kurzem Bio-Reis in der Pappschachtel im Angebot ist aber mittlerweile leider aus dem Sortiment verschwunden.


Also ist jeder Einkauf mit vielen Überlegungen und faulen Kompromissen verbunden. Geht es Euch auch so, dass Ihr eigentlich nicht mehr wisst was Ihr noch kaufen könnt? Welche Kriterien legt Ihr an und welche Kompromisse macht Ihr?


Eine gute Quelle für nachhaltigen Einkauf ist natürlich Utopia. Gute Tipps bekommt man aber auch auf der Seite Kein Heim für Plastik. Die ist von der Familie die das Experiment zum Film Pastic Planet gemacht hat. Aus diesem Experiment hat sich auch die Seite Plastikfrei entwickelt mit einer Datenbank für Alternativprodukte.


Wünsche Euch einen wunderschönen Start in die Woche und möglichst wenig Stress.


Grüße


Pippi

21.11.11 08:28
 


bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


tanja (25.11.11 23:28)
ja, das geht mir schon lange so, man möchte alles richtig machen und landet in der total verwirrung, irrt durch die läden und denkt oh gott was soll ich bloss noch essen , es kostet dann auch unheimlich viel zeit und nerven, kann auch sehr ermüdend sein, dann finde ich ....
sicher ist das die phase bis man sich reingefunden hat bzw eben auch der engpass erstmal aus dem ganzen auszusteigen und dann auch die zeit, bis sich auch in der umwelt etwas geändert hat , da muss man irgendwie durchhalten... wie das so ist will man veränderungen anstreben.
ich denke da muss man nicht so verbissen drangehen sondern sich klarmachen, dass das in der ersten phase einfach mal bedeutet, dass man auf gewohntes verzichtet und sich ganz bewusst auch drauf einlässt eben für eine zeit auch den eigenen nachteil in kauf zu nehmen also eben auch solang bis man bessere alternativen findet oder sie sich dann auch einstellen eben die prioritäten eben nach hinten stellt, die man vorher hatte zb.
also wenn das zb heisst ich muss mich erstmal wohcenlang von bananen und äpfel ernähren, dann na gut macht man das eben. denn es geht ja um den weg ans ziel oder? ich kann da nicht erwarten, wenn ich was in der welt ändern will, dass es grad so weitergeht wie gehabt. natürlich mus man erstmal vieles lassen aber dafür bekommt man auch etwas ein mehr das weit über das worauf man verzichtet hinaus geht....


Pippi / Website (27.11.11 10:43)
Hallo Tanja,

danke für Deinen Kommentar. Hat mich sehr gefreut.

Ich bin froh, dass ich mit meiner Verwirrung nicht alleine bin. In Moment essen wir gerade unsere ganzen Vorräte auf und ich kaufe nur das Nötigste. Ein weiterer Vorteil ist, dass man bei sämtlichen Sachen nicht nur überlegt ob die jetzt den von mir festgesetzten Kriterien entsprechen, sondern sich auch die Frage stellt: Brauche ich das wirklich?

Gerade jetzt in der Advents- und Weihnachtszeit wo ich das Gefühl habe, dass die Leute wild und wahllos alles kaufen. Der Aufruf zum „Kauf-Nix-Tag“ gestern wird von den meisten Menschen komplett ignoriert.

Ich werde mir jetzt überlegen, welche Kriterien die Wichtigsten sind und wo ich welche Kompromisse machen kann. Werde weiter über meine Erfahrungen hier berichten. Hoffe, Du bist weiter mit dabei und ich würde mich freuen wieder von Dir zu hören.

Grüße

Pippi

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